Gerrit, der „Underdog“ bei den Finals in Hannover

Am 24.-25.7. startete Gerrit bei den Finals im Einer und zusammen mit Heidelberg + Karlsruhe im Achter als Schlagmann, sowohl bei den Finals als auch bei den gleichzeitig ausgetragenen Ruderbundesliga-Rennen. Wir gratulieren zum hervorragenden 2 Platz im Elite-Einer. Im Einer hatte er die gesamte Skull Elite der Nationalmannschaft in den Eliminations-Rennen als Gegner. Bis zum Finale gegen Timo Strache, dem U23 Junioren Weltmeister von 2024 und 25 aus Hannover, hatte er am Freitag schon 4 harte Sprints über jeweils 350 m in den Muskeln. (Anmerkung: beim sogenannten Elimination Race scheidet im Direktvergleich immer der Letzte aus, bis nur noch 2 übrig bleiben, die dann das Finale ausfahren). Während des Halbfinals, das Gerrit mit einer halben Länge Vorsprung gewann, wurde er vom Kommentator der Sportschau als Underdog benannt. Im Vorfeld der Meldung gab es ein Kuriosum: Stephan hatte Gerrit rechtzeitig für den Einer gemeldet, da er aber nicht dem Nationalkater angehörte, hatte man ihn im Meldeergebnis nicht berücksichtigt. Erst auf Intervention bei den Regattaverantwortlichen durfte er starten. Aussage des Bundestrainers Schwarzrock: hoffentlich fährt er nicht so weit hinterher. Samstags wurden die Achterrennen ebenfalls als Eliminations ausgefahren. Hier kam Gerrit mit seiner Mannschaft (NeckarVikings) in der Ruderbundesliga auf Platz 4 von 13 Mannschaften und in den Finals auf Platz 6 von 15 gestarteten Booten, da hier 2 „Deutschland Achter“ mitfuhren. Alge Kaltenborn