Hauröderwanderung II

… und hier noch weitere Berichte von der Hauröderwanderung:

Bettina und Martin Grzembke, Constanze und Thomas Hein, Helene Weißenfels, Kathleen Proca und Anja Klauschke

Sechs erfahrene Hauröder-Profis und eine Debütantin waren im Wiedtal in und um Roßbach herum unterwegs. Die geplante 12km-Strecke wurde hochwasserbedingt spontan auf 16 km ausgedehnt. Um eine nochmalige Streckenverlängerung abzuwenden, mussten wir das Hinweisschild auf die bei Hauröder-Wanderungen nicht unüblichen Jagd-Aktivitäten ignorieren.

Nachdem uns zwar keine Jäger, aber immerhin drei Rehe begegnet waren, legten wir eine kurze Pause an einem Startplatz für Gleitschirmflieger ein. Trotz Doping durch mitgebrachte Spirituosen, schaffte jedoch niemand von uns den Absprung. Also kämpften wir uns weiter über die völlig verschlammten Wanderwege unserem Ziel entgegen. Der Versuch einer Teilnehmerin, den Weg hinunter zu rutschen anstatt zu gehen, wurde wegen fehlender Wechselkleidung von den anderen verworfen. Nach insgesamt über 700 zurückgelegten Höhenmetern erreichten wir das Highlight der Tour, das Roßbacher Häubchen. Da der Wind empfindlich wehte, setzen auch die meisten von uns ihre „Häubchen“ auf. Martin hatte zuvor nicht nur das Häubchen, sondern Johannisbeeren mit Gin und Kandiszucker „aufgesetzt“. Von diesem Aufgesetzten gab es nun als Lohn für die körperlichen Strapazen des Tages eine Kostprobe für jeden. Den zum Teil seilgesicherten Abstieg bewältigten wir mit Bravour. Auch wenn wir alle recht erschöpft waren und unsere Wanderschuhe und -hosen einer Intensivreinigung bedurften, zeigten sich alle hoch zufrieden mit unserem Hauröder-Event. Hoffen wir, dass im nächsten Winter wieder eine gemeinschaftliche Tour möglich sein wird!

Bettina Grzembke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christoph Grzembke, Hans-Jürgen Weingart und Matthias Brodtreiß

In diesem Jahr hatte unser Ruderkamerad Hans-Jürgen die Hauröderwanderung vorbereitet. Auch wenn die Wanderung nicht wie geplant stattfinden konnte, haben Matthias und ich uns mit Hans-Jürgen und seinen vier Hunden auf die geplante Strecke begeben. Es ging von Leutesdorf über den Rheinsteig, vorbei an der Edmundshütte, bis zur Burg Hammerstein. In Hammerstein angekommen ging es am Rhein entlang zurück. Bei trockenem und teilweise sonnigem Wetter konnten die zahlreichen schönen Aussichten genossen werden.